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Spieletest
Guild Wars: Nightfall
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27.11.2006
Nicole Sauvage
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Ein halbes Jahr nach »Guild Wars Factions« bringt ArenaNet mit »Guild Wars Nightfall« ein neues Stand Alone Add-On zum Guild Wars Universum auf den Markt. Nach dem eher europäischen Flair der Original Kampagne »Prophecies« und dem asiatischen Touch in »Factions« geht es diesmal in afrikanisch anmutende Regionen: Wüsten, Sümpfe, Savannen und Dschungel sind die neuen Hintergründe, vor denen wieder um die Rettung eines ganzen Kontinentes, der diesmal Elona heisst, gekämpft wird. Aber während sich mit »Factions« die Gewichtung noch in Richtung PvP und Gildenwettbewerb verschoben hatte, ist das Pendel mit »Nightfall« eindeutig wieder Richtung PvE ausgeschlagen und bringt mit dem neuen Heldensystem ein ganz neues Feature mit, das vor allem bei den Freunden des PvE Anklang finden wird. |
Elona
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Elona, das Land der Goldenen Sonne, besteht aus drei Provinzen. Im Westen liegt die Provinz Istan, eine mit Ruinen eines untergegangenen elonischen Reiches übersäte Inselprovinz. Im Osten findet sich die Provinz Kourna, eine durch seine Armee und durch seine Landwirtschaft bekannte Provinz. Im Norden schließlich findet sich die Provinz Vaabi, die Heimat wohlhabender Handelsfürsten. Diese drei Provinzen arbeiten Seite an Seite, eine vereinigte Regierung haben sie nicht. Die Provinz Istan ist die erste Provinz, in die man in »Nightfall« seinen Fuß setzt. Als Mitglied der Sonnenspeere muss man sich als junger Rekrut der ersten Bedrohung stellen, einem Angriff durch Korsaren. Wie in den beiden Teilen davor auch, wird man hier als „Frischling“ an die Hand genommen und bekommt die grundlegenden Dinge erklärt. Das allererste Tutorial lässt sich dabei überspringen. |
Die Sonnenspeere
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Der Orden der Sonnenspeere, dem man als neuer Held in »Nightfall« von Anfang an angehört, ist eine Eliteorganisation, die sich der provinzübergreifenden Verteidigung Elonas vor allen Bedrohungen, gleich welcher Art, verschrieben hat. Eine Aufgabe für den Spieler in der Kampagne ist es dabei, immer weiter in den Rängen des Ordens aufzusteigen. Dafür bekommt man z.B. für die erfolgreiche Erledigung von Quests Sonnenspeer-Beförderungspunkte. Für den sechsten Rang, dem Titel Sonnenspeer-Kommandeur, sind so 1000 Beförderungspunkte notwendig. (Der Rang des Kommandeur ist dabei auch der erste Sonnenspeerrang, den man in der Stadt vor anderen Mitspielern als Titel anzeigen lassen kann.) Neben der Möglichkeit durch Quests und Missionen Sonnenspeer-Beförderungspunkte zu verdienen, kann man sich in Außenzonen von den dort postierten Spähern der Sonnenspeere noch Aufträge für das Töten besondere Gegnertypen, wie z.B. Insekten, abholen. Neben einem Beförderungspunkt pro getöteten Gegner werden mit einem solchen Auftrag auch die erhaltenen Erfahrungspunkte verdoppelt. Ist man aus einer Zone im Rang oder Level „rausgewachsen“ gibt es dort keine Aufträge mehr. Diese Ränge sind nicht nur zum Angeben gut, sondern sind auch für das Fortschreiten in der Geschichte notwendig. Einige Missionen kann man erst angehen, wenn man bereits einen bestimmten Rang bei den Sonnenspeeren erreicht hat. Auch die angeheuerten Helden aus Tyria und Cantha müssen sich bei den Sonnenspeeren auf diese Weise beweisen, wenn sie die Kampagne von »Nightfall« spielen möchten. |
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