
|

|

|
Spieletest
Risen
|
03.11.2009
Nicole Sauvage
|
|
Ein gewaltiger Sturm zieht auf und wird zur größten Katastrophe seit Menschengedenken. Als blinder Passagier an Bord eines Schiffes der Inquisition gerät der Held in das Unwetter und strandet schließlich auf einer Vulkaninsel, die der Sturm auf rätselhafte Weise noch verschont hat. Aber auch hier ereignen sich seltsame Dinge: die Erde bebt und mit jedem Beben scheint wieder ein uralter Tempel mehr an die Oberfläche zu rücken. Und mit den Tempeln kommen fremdartige Wesen an das Tageslicht… |
Inselleben
|
Nach einer kurzen einleitenden Videosequenz übernimmt man die Steuerung (des wieder einmal namenlosen) Helden am Strand der Insel. Als Schiffsbrüchiger ohne große Ausrüstung schnappt man sich hier erstmal ein paar der angespülten Sachen und kämpft sich zusammen mit einer Schicksalsgenossin namens Sara in das vermeintlich sichere Landesinnere. |
|
Die ersten Minuten zusammen mit Sara sind ein kleines Tutorial, in der sie die Einführung übernimmt und die Grundbedienelemente des Spieles erklärt. Jeder, der bereits einen Gothic-Teil gespielt hat, wird mit der Bedienung sofort wieder vertraut sein, aber auch allen anderen dürfte die Steuerung nach kurzer Einübungszeit gut von der Hand gehen. |
|
Kaum hat Sara ihre Pflicht als Tutor erfüllt, bleibt sie an der ersten halbwegs bewohnbaren Hütte zurück und lässt den Spieler die Gegend alleine weiter erkunden. Schnell stolpert man aber über den ersten Einheimischen, der den Neuankömmling gerne über die hiesige Situation aufklärt und den weiteren Weg weist. |
Ordenskrieger, Magier und Banditen
Die Insel ist in zwei Fraktionen gespalten: auf der eine Seite steht die Inquisition, die hier einmarschiert ist, um die Insel zu untersuchen, auf der anderen Seite der Ganove Don Esteban und seine Männer, die ehemals in der Hafenstadt das Sagen hatten und nun von der Inquisition in den Sumpf vertrieben wurden.
Eine Entscheidung für die eine oder andere Fraktion wird im Laufe des Spieles zwangsläufig notwendig. Auswirkungen hat diese Entscheidung nicht nur auf ein paar Quests, sondern vor allem auf die möglichen Karrierezweige, die dem namenslosen Helden zur Verfügung stehen. |
|
Wählt er den Weg des Banditen und schließt sich Don Esteban an, kann er sich im Umgang mit Schwertern, Äxten, Armbrüsten oder Bögen ausbilden lassen. Die Verwendung von Magie beschränkt sich dann jedoch auf das Ablesen von Spruchrollen, die zur einmaligen Verwendung gedacht sind und von jedermann benutzt werden können. |
Als Ordenskrieger der Inquisition hingegen bekämpft man seine Gegner mit einem zweihändigen Stab und der Kristallmagie, die Angriffsprüche, wie „Magische Geschosse“, „Frost“ oder „Feuerball“ umfasst. Nicht alle Mitglieder der Ordenskrieger sind übrigens freiwillig hier, einige wurden auch zwangsrekrutiert. Ein Schicksal, das einem zu unvorsichtigen Schiffsbrüchigen durchaus auch blühen kann!
Die Magier der Inquisition schließlich haben Zugang zu allen Arten der Magie: Runenmagie, Kristallmagie und Schriftrollen. Falls ein Magier in die Verlegenheit des Nahkampfes kommen sollte, ist der Stab ebenfalls seine bevorzugte Waffe. |
|
Neben den eher kampfbezogenen Ausbildungsbereichen gibt es auch etliche „neutrale“ Handwerksfähigkeiten, wie Schmieden, Erz schürfen oder Alchemie. |
|
Je nachdem, in welches Lager es einen schließlich verschlägt, bekommt man streckenweise unterschiedliche Aufgaben zu erledigen. Sehr groß ist der Unterschied im Spielverlauf jedoch nicht und zum Ende hin landet man dann auch wieder auf der gleichen Schiene, wie der Kollege aus dem gegnerischen Lager. |
|
|
|

|

|